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Geschichte und Sozialkunde
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WILLKOMMEN IM SCHULJAHR 2017/18

auf der Seite des Faches

 

GESCHICHTE, SOZIALKUNDE UND POLITISCHE BILDUNG!


 

"Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, der reise.

Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte."

(Kurt Tucholsky)

 

Das Unterrichtsfach Geschichte, Sozialkunde und politische Bildung soll die Schüler und Schülerinnen befähigen, sich in Zeit und Raum zu orientieren und ihre Identität in einer pluralistisch verfassten Gesellschaft zu finden.

(aus dem Lehrplan der Unterstufe)

 

"Nur wer weiß, woher er kommt, kann entscheiden, wohin er geht!"

 

Unser Historikerteam:

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Von links nach rechts:

Evelyn Eichenseder (Betreuungslehrerin für GSK/PB), Leopold Klauser, Tobias Seiberl, Christine Zacher (Kustodin), Maria Anna Schörgenhofer, Christiane Tschak, Christine Überlacker, Katrin Achleitner (kein Bild)

Andrea Zögernitz und Barbara Kirchhofer befinden sich derzeit in Karenz.

Folgende Veranstaltungen sind für das Schuljahr 2017/18 geplant:


  • Tag der offenen Tür am 10. November 2017: Geschichtestand mit Informationen zu unserem Fach und seinen Inhalten.
  • Gespräch mit Zeitzeugen der ersten und zweiten Generation für die 4. und 7. Klassen.
  • Besuch des Konzentrationslagers Mauthausen mit allen 4. Klassen im Frühjahr 2018.


 Außerdem:

  • Schwerpunkt auf politischer Bildung aufgrund der kommenden Nationalrats- und Landtagswahlen.
  • Gegebenenfalls Besuch des Legionslagers Carnuntum im Sommer 2018.

Unternehmungen des Schuljahres 2017/18:

Niederösterreichische Landesausstellung (Oktober 2017)

Die Niederösterreichische Landesausstellung in Pöggstall zum Thema „Alles was Recht ist“ war das Ziel einer Exkursion der 4. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts. In dem historisch bedeutenden Schloss in der Mitte des südlichen Waldviertels wurde der Blick auf die Spielregeln der Gesellschaft gelegt. Im Mittelpunkt standen dabei die Themen Recht und Gerechtigkeit und die damit verbundenen historischen, persönlichen und sozialen Zusammenhänge. Im Rahmen eines geführten Rundganges war eine interaktive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Inhalten möglich, was auch zum Nachdenken angeregt hat. Während beispielsweise die Größe einer Gefängniszelle für erstaunte Blicke sorgte, waren die Schülerinnen und Schüler regelrecht entsetzt darüber, welche Gesetze teilweise auch heute noch in bestimmten Ländern Gültigkeit besitzen. Insgesamt konnten viele interessante Eindrücke gewonnen werden, welche die Kinder auch durch positive Rückmeldungen zum Ausdruck gebracht haben.

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Unternehmungen des vergangenen Schuljahres:

Zeitzeugengespräch mit Frau Hermine Liska (Mai 2017)

Wenn Hermine Liska, 86-jährige Zeitzeugin der NS-Zeit in Österreich, über ihre Kindheit und Jugend erzählt, ist ihr die Aufmerksamkeit aller Schülerinnen und Schüler gewiss. Besonders, wenn sie schildert,  wie sie aufgrund der Verweigerung des Hitlergrußes ihren Eltern entzogen und zum Zwecke der Umerziehung in verschiedene Heime gesteckt wurde. Mit ihrer Lebensgeschichte führt sie den Jugendlichen vor Augen wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden und Rückgrat zu zeigen - auch in schwierigen Situationen.

Frau Liska reist gemeinsam mit Frau Dürnberger für den Verein Lila Winkel, einer Vereinigung zur Rehabilitierung und Unterstützung von Opfern der NS-Zeit, durch Österreich und berichtet Schülerinnen und Schülern unentgeltlich über die Grausamkeiten des NS-Regimes. Die Jugendlichen haben dabei auch die Möglichkeit, aus erster Hand Antwort auf ihre Fragen 


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Besuch des Konzentrationslagers Mauthausen
(April 2017)

Einer der Höhepunkte der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist jedes Jahr der Besuch des Konzentrationslagers Mauthausen. Klagemauer, Todesstiege und Raum der Namen - selten sind unsere Schülerinnen und Schüler so still und nachdenklich wie auf der Heimfahrt vom KZ. Ein Zeichen, wie wichtig der Besuch dieser Gedenkstätte auch für die heutige Generation noch  ist.


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Griechische Götter im Fasching! (Februar 2017)

Groß war die Freude bei allen Historikern als die 1G beschloss, sich dieses Jahr für den Faschingsumzug als griechische Götter zu verkleiden. Ein wahrhaft göttlicher Anblick! Und wer wen darstellt, darf gerne geraten werden! 

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Zeitzeugengespräch mit Frau Judith Ribic (Februar 2017)

"Es war ein System, in dem Menschenwürde und Menschlichkeit keine Rolle spielten!" Mit solch eindringlichen Worten richteten sich Frau Judith Ribic und Frau Esther Dürnberger an die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, um ihnen über die Gräueltaten des NS-Regimes zu berichten. Dabei erzählte Frau Ribic in sehr anschaulicher Weise über das Leben ihres Vaters Ernst Reiter, der mehr als vier Jahre lang aufgrund von Wehrdienstverweigerung im KZ Flossenbürg in Bayern inhaftiert war. Befreit im April 1945, sollten die traumatischen Erlebnisse im KZ sein weiteres Leben und die Kindheit seiner Kinder stark prägen. Im Anschluss an die Erzählung, die durch viele eindringliche Bilder unterstützt wurde, hatten die Jugendlichen die Gelegenheit Fragen zu stellen.


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LINKS:


 

Beurteilungskriterien und Inhalte des Fachs - siehe Downloadbereich

 


Zuletzt aktualisiert am Montag, 11. Dezember 2017 um 12:20 Uhr